Eisige Welten II

Taiga und Tundra (Deutschland, 2023)

bis 09:15
Natur und Umwelt
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20251214083000
VPS 00:00

Bisons können mehr als 50 Kilometer pro Stunde schnell werden, wenn sie die Flucht ergreifen.


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Bisons können mehr als 50 Kilometer pro Stunde schnell werden, wenn sie die Flucht ergreifen.


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Diese Hummelkönigin hat neun Monate lang nichts gegessen und muss sich nun auf die Suche nach den ersten Frühlingsblumen machen, die im schwedischen Abisko-Nationalpark aus dem Schnee auftauchen.


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Die arktische Tundra erstreckt sich von den borealen Wäldern bis zum Nordpolarmeer. Sie ist ein riesiger Lebensraum, der einzigartige Pflanzen- und Tierarten beherbergt, aber das Land selbst verändert sich aktuell rapide, da sich die Arktis mehr als doppelt so schnell erwärmt wie der Rest des Planeten.


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Hoch am Himmel kollidieren elektrisch geladene Sonnenteilchen aus dem Weltraum mit der Erdatmosphäre und erzeugen das Schauspiel der Aurora borealis.


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Ein Leitwolf im Wood Buffalo National Park, Kanada.


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Unter den verschneiten Wäldern Nordamerikas und Kanadas verbergen sich in winzigen Nestern überraschende Tiere. Baby-Schildkröten! 60 Prozent des Tieres sind gefroren, einschließlich des Gehirns und des Herzens.


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Nur sehr wenige Tiere können in der arktischen Tundra überleben. Der Polarfuchs ist jedoch eines von ihnen.


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Hat ein Polarfuchs Geräusche von unter ihm huschenden und quietschenden Lemmingen vernommen, stürzt er sich durch die Schneedecke auf sie.


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Mit ferngesteuerten Kamerafallen konnte in Sibirien die seltenste Großkatze der Welt eingefangen werden, der Amurleopard.


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Es gibt nur noch etwa 120 Amurleoparden in freier Wildbahn, im äußersten Osten Sibiriens. Aber durch umfangreiche Schutzmaßnahmen steigt ihre Zahl langsam wieder an.


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Das Arctic National Wildlife Refuge ist einer der wichtigsten Lebensräume für Wildtiere in der Arktis und eines der (noch) am wenigsten gestörten Ökosysteme der Erde und daher von globaler Bedeutung für die Tierwelt und die Wissenschaft. Doch es ist gefährdet.


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Satellitenbilder zeigen, dass in Teilen der kanadischen Arktis zwischen 1984 und 2015 die Zahl der aufgezeichneten Einbrüche durch auftauenden Permafrost um das Sechzigfache gestiegen ist.


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Diese Berglandhummel-Königin ist eine Überlebenskünstlerin.

Themen

    Details

    Die Episode über die gefrorenen Landstriche dieses Planeten führt die Zuschauer wieder in den hohen Norden, in die Heimat der großen borealen Wälder und der kargen Tundren. Diese riesige Wildnis wird von jahreszeitlichen Extremen beherrscht. Gezeigt werden Wölfe, die dort im Winter überleben, indem sie als Superrudel aus 25 Tieren bei der Jagd zusammenarbeiten. Mit dem Amerikanischen Bison haben sie sich keine leichte Beute ausgesucht, doch die mächtigen Wildrinder sind die einzigen Tiere, die den Wölfen zu dieser Jahreszeit als Nahrung dienen. Vollkommen auf sich allein gestellt, versucht hingegen ein Polarfuchs weiter nördlich mittels waghalsiger Kopfsprünge, an seine Opfer zu gelangen: Lemminge, die in bis zu 15 Meter langen Tunnelsystemen tief unter der Erde versteckt sind. Kamerafallen ermöglichen den Zuschauern, in den abgelegenen Wäldern Sibiriens einen Blick auf den ausgesprochen seltenen Amurleopard auf der Pirsch zu erhaschen. Und kurz nach ihm erscheint eine noch größere und ebenfalls seltene Großkatze: der Sibirische Tiger. Mit dem Einzug des Frühlings verändern sich sowohl der Wald als auch die Tundra. Mit den steigenden Temperaturen tauen etwa eingefrorene Babyschildkröten auf und kehren ins Leben zurück. Eine Berglandhummelkönigin beendet nun als einzige Überlebende ihres Volkes ihren eisigen Schlaf und beginnt mit dem Wiederaufbau ihrer Kolonie. Sie muss sich fortpflanzen, ehe der Winter zurückkehrt. Der Hochsommer schließlich legt die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tundra frei. Riesige Narben tun sich in der Landschaft auf, wo der Permafrost auftaut und die Landschaft unwiederbringlich ins Rutschen bringt.

    Hinweis


    1 weiterer Sendetermin



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