Narziss und Goldmund

Deutschland / Österreich / Tschechische Republik, 2019
bis 02:15
Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20250419002500
VPS 00:25

Narziss (Sabin Tambrea, l.) und Goldmund (Jannis Niewöhner, r.) haben sich als Kinder im Kloster kennen gelernt - der Beginn einer lebenslangen Freundschaft.


Bildauswahl:


Bild 1

Narziss (Sabin Tambrea, l.) und Goldmund (Jannis Niewöhner, r.) haben sich als Kinder im Kloster kennen gelernt - der Beginn einer lebenslangen Freundschaft.


Bild 2

Lothar (André M. Hennicke, M.) betrachtet das von Abt Narziss (Sabin Tambrea, 3.v.r.) genehmigte Treiben Goldmunds (Jannis Niewöhner, 2.v.r.) mit großer Skepsis.


Bild 3

Ohne Goldmund fühlt Narziss (Sabin Tambrea) sich verlassen und allein.


Bild 4

Nachdem die Pest gewütet hat, trifft Goldmund (Jannis Niewöhner), der sich zu Gauklern geflüchtet hatte, auf die Jüdin Rebekka (Jessica Schwarz). Rebekkas Vater hat das Amulett angefertigt, das Goldmunds Mutter gehörte, die er verzweifelt sucht.


Bild 5

Narziss (Sabin Tambrea, r.) und Anselm (Kida Khodr Ramadan, l.) am Krankenbett von Goldmund.


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Lothar (André M. Hennicke, l.) beschwört Narziss (Sabin Tambrea, r.), Goldmund auszubremsen und macht gefährliche Andeutungen.


Bild 7

Mit Lene (Henriette Confurius) flieht Goldmund (Jannis Niewöhner) vor der Pest aufs Land.


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Der Bildhauer Meister Niklaus (Uwe Ochsenknecht, r.) wird zu Goldmunds Lehrer und möchte diesen mit seiner Tochter Lisbeth (Roxane Duran, l.) verheiraten.


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In der Lehre bei Bildhauer Niklaus trifft Goldmund (Jannis Niewöhner) auf die Magd Lene (Henriette Confurius), die nicht nur seine Kunst bewundert.


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Nach 15 Jahren ins Kloster zurückgekehrt, haben Narziss (Sabin Tambrea, l.) und Goldmund (Jannis Niewöhner, r.) eine gemeinsame Vision, die Goldmund als Künstler verwirklichen wird.


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Lydia (Emilia Schüle) lässt Goldmund (Jannis Niewöhner) im Stich, nachdem ihr Vater den jungen Mann bestraft und aus der Burg gejagt hat.


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Während Goldmund (Jannis Niewöhner, l.) als Bildhauer für das Kloster arbeitet, erfährt Narziss (Sabin Tambrea, r.), was der Freund in 15 Jahren Abwesenheit erlebt und erleiden musste.


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Aus Angst vor seinen allzu menschlichen Gefühlen geißelt Narziss (Sabin Tambrea) sich selbst.


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Goldmund (Jeremy Miliker, l.) und Narziss (Oskar von Schönfels, r.) als Kinder im Benediktinerkloster.


Bild 15

Julia (Elisa Schlott) ist heimlich Künstlerin geworden und trifft Goldmund (Jannis Niewöhner) wieder, den ihr Vater einst vom Hof gejagt hatte.

Themen

    Details

    Deutschland im Mittelalter. Zwei Leben: Während Narziss sein Kloster nie verlässt, macht Goldmund elementare menschliche Erfahrungen in der Welt: Schmerz, Todesangst, Rausch, Ekstase.Doch die beiden unterschiedlichen Männer verbindet ihr Leben lang ein tiefes Gefühl füreinander. Starbesetzte Verfilmung des berühmten Romans von Hermann Hesse.
    Regie führte Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky.Ein zorniger Vater bringt einen kleinen Jungen, Goldmund (jung: Jeremy Miliker, erwachsen: Jannis Niewöhner) in ein Benediktinerkloster. Der Junge ist aus einem Seitensprung entstanden, was der Mann nicht verzeihen kann. Er will das Kind, das Priester werden soll, nie mehr sehen. Ein anderer Junge, der Novize Narziss (jung: Oskar von Schönfels, erwachsen: Sabin Tambrea), beobachtet das Geschehen aus sicherer Distanz.Es bleibt nicht bei Distanz. Bald schon werden Narziss und Goldmund Freunde, stehen füreinander ein. Während Narziss sein Heil in klösterlicher Abgeschiedenheit, sogar Selbstgeißelung, sucht, hat Goldmund - und mit ihm eine Reihe der anderen Novizen - allzu menschliche Gelüste.Außerdem sucht Goldmund seine Mutter. Nur die verblassende Erinnerung ist ihm geblieben. Als er eine Wahrsagerin trifft, die scheinbar das Amulett seiner Mutter trägt, beflügelt dies seinen Wunsch, die Mutter wiederzufinden. Eine Spur führt nach Fürstenberg. Goldmund verlässt das Kloster.Erst 15 Jahre später sehen sich die Jugendfreunde wieder. Narziss ist mittlerweile der Abt des Klosters. Goldmund hat ein wechselhaftes Leben hinter sich, in dem sehr verschiedene Frauen wichtige Rollen spielten: Die Fürstentöchter Lydia und Julia , die Bildhauerstochter Lisbeth , die Magd des Bildhauers, Lene , eine alte Gräfin und die Jüdin Rebekka .Bildhauer Nikolaus hatte das ungeformte Talent Goldmunds als Künstler entdeckt, doch er konnte Goldmund, der immer noch nach seiner Mutter sucht, nicht halten. Erst als Goldmund in das Haus seines auf dem Sterbebett liegenden Vaters zurückkehrt, erfährt er, dass die Suche nach der Mutter ergebnislos bleiben wird.Narziss lauscht den Erlebnissen des Freundes. Er will ihn nicht wieder verlieren und beauftragt ihn mit der Erschaffung eines Altars für das Kloster. Das Ergebnis: Ein von Goldmunds Lebenserfahrungen geprägtes, innovatives Kunstwerk. Die innige Verbundenheit von Narziss und Goldmund weckt Misstrauen und Eifersucht. Prior Lothar (André M. Hennicke), der Narziss und Goldmund noch aus Kindertagen kennt, zündet den Altar an. Bei dem Versuch, sein Werk zu retten, wird Goldmund in den Flammen schwer verletzt und stirbt in Narziss‘ Armen.Regisseur Stefan Ruzowitzky (Oscar für „Die Fälscher“) entschied sich für eine freie, moderne Adaption des Romans von Hermann Hesse.„Narziss und Goldmund“ war zu Lebzeiten Hesses (1877- 1962) sein erfolgreichstes Werk und wurde in 30 Sprachen übersetzt. Es trägt autobiografische Züge.Gedreht wurde in Österreich, Tschechien und Südtirol. Einer der Hauptdrehorte des Films war die 1145 errichtete Burg Hardegg in Niederösterreich. Viele weitere Aufnahmen entstanden auf diversen Burgen Tschechiens sowie dem Open-Air-Museum Repora und im Dom der heiligen Barbara in Kutná Hora.Der Film ist Produktionsdesigner Isidor Wimmer (1954-2016) gewidmet, mit dem Regisseur Ruzowitzky häufig zusammengearbeitet hat.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Goldmund
    Narziss
    Lene
    Lydia
    Julia
    Lothar
    Abt Daniel
    Anselm
    Regie:Stefan Ruzowitzky
    Buch/Autor:Stefan Ruzowitzky, Robert Gold, Hermann Hesse
    Kamera:Benedict Neuenfels
    Musik:Henning Fuchs

    4 weitere Sendetermine



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