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Während weltweit Frauen- und Menschenrechte unter Druck geraten, gilt Island als Gegenmodell: Das Land führt seit Jahren internationale Gleichstellungs-Rankings an und wird zurzeit auf allen politischen Ebenen von Frauen regiert. Doch auch der Vorreiter ringt weiter um Gleichberechtigung.
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Weltweit geraten Frauen- und Menschenrechte immer stärker unter Druck. Island nimmt dabei eine besondere Stellung ein: Mit einer Präsidentin, einer Regierungschefin und einer weiblichen Parlamentsmehrheit gehört das Land zu jenen Staaten mit der umfassendsten politischen Repräsentation von Frauen.Die Präsidentin Halla Tómasdóttir verweist auf den historischen Frauenstreik vor fünfzig Jahren, der den Kurswechsel Islands einleitete - und macht zugleich deutlich, dass Gleichstellung auch im eigenen Land nicht als erreicht gilt.Die Forscherin Finnborg organisiert deshalb gemeinsam mit vielen Frauen einen neuen Streik. Sie warnt zudem vor einem globalen Rückschritt bei Frauenrechten, der über soziale Medien zunehmend auch Island erreicht.«NZZ Format» blickt in dieses gesellschaftliche Labor der Zukunft. Der Film begleitet Menschen, die diesen Wandel mitgestalten: Finnborg und ihre Mitstreiterinnen, den ehemaligen Fussballprofi Thorsteinn, der sich in einem Podcast radikal mit Männlichkeitsbildern auseinandersetzt, und Daniel, dessen Sohn bereits im Kindergarten lernen soll, dass Fürsorge und emotionale Offenheit Teil von Stärke sind.Ein Blick auf ein Land, das als Vorbild gilt - und dennoch weiter um Gleichstellung ringt.Ein Film von Juliane Tutein
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