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Max Bodmer und Moritz Fischer gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbürgerungswillige Ausländer unter die Lupe nehmen müssen. Nicht jeder eignet sich zum Schweizer.
Obwohl die Handlung frei erfunden ist, sind Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Verhältnissen des Einbürgerungsverfahrens nicht ganz ausgeschlossen. Eine ironisch-satirischen Komödie ums Schweizer-Sein und Schweizer-Werden.
„Fleißig, ordentlich, ruhig, anständig, sauber, wehrhaft, integer, neutral und vaterlandsliebend“ sollen sie sein, die Aspirantinnen und Aspiranten auf lebenslangen Wohnsitz plus Stimmrecht in eidgenössischen Gefilden. Da ist kein Abfallsack zu klein, keine Fahnenstange zu hoch und kein Fondue zu heiß, um nicht exakt inspiziert und bewertet zu werden.
Könnte der italienische Konditor Grimolli samt Gattin allenfalls an einer Demonstration teilnehmen? Ist die Gesinnung von Doktor Stark und seiner Gattin, die sie mit Fondue und Schweizer Fahne offenkundig machen, tatsächlich echt? Und wie steht es mit der Moral der jugoslawischen Tänzerin Milena Vakulic? Bodmer bleibt dem Ernst seines Amtes bis zum unerbittlichen Ende treu und liebt das Inspizieren, Taxieren und Nörgeln. Fischer dagegen entdeckt, dass das Leben auch unbeschwertere Seiten bereithält. Er schlägt sich auf die Seite der hübschen Balletteuse und verlässt mit ihr die Schweiz.
Hinweis
[Ton: Mono ]
Personen
Schauspieler: Rolle | Moritz Fischer Max Bodmer Milena Vaculic Dr. Helmut Starke Gertrud Starke |
| Regie: | Rolf Lyssy |