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Es gibt sie noch, die guten Nachrichten - und zwar deutlich mehr, als wir denken: Extreme Armut geht weltweit zurück, Kinder sterben deutlich seltener an vermeidbaren Krankheiten, immer mehr Menschen können lesen und schreiben. Erfolgsgeschichten, die optimistisch stimmen könnten.Trotzdem haben viele das Gefühl, dass die Welt immer schlimmer wird. Ein kurzer Blick auf die Schlagzeilen reicht - Klimakrise, Kriege, soziale Ungleichheit - und schon ist sie wieder da, diese Mischung aus Beklemmung und Überforderung. Warum scheint das oft so überwältigend zu sein, dass alle positiven Entwicklungen dahinter verschwinden? Die Wissenschaft hat eine überraschend klare Antwort: Das Gehirn ist auf Gefahr eingestellt: Negative Emotionen wie Angst oder Wut werden im Hirn schneller verarbeitet und intensiver als positive Gefühle - ein evolutionäres Erbe, das einst das Überleben sicherte. Heute sorgt dieser „Negativ-Instinkt“ dafür, Bedrohliches stärker wahrzunehmen, sich intensiver daran zu erinnern und die Welt dadurch oft verzerrt zu sehen. Auch die Medien verstärken diesen Effekt, Gefühle wie Zukunftsangst, Resignation oder Ohnmacht können die Folge sein. Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis wieder raus? Ein Ansatz kann sein, bewusst einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Oft sind es überraschend einfache Fragen, die dabei helfen. Auch positive Fakten können das Lebensgefühl verändern. „Quarks“ testet, wie gut das funktioniert und ob wir unseren „Negativ-Filter“ austricksen können.
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