NZZ Format

Gewalt in der Geburtshilfe - Wenn die Geburt zum Albtraum wird (Schweiz, 2026)

bis 23:40
Dokumentation
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260115230500
VPS 00:00

Übersicht

Gebärende sind auf Geburtsschmerzen eingestellt, nicht aber auf abwertende Kommentare, Vernachlässigung oder medizinische Eingriffe ohne Aufklärung und Einwilligung. Ein «NZZ Format» über belastende Geburten und über Strukturen, die Gewalt im Gebärsaal begünstigen.

Themen

    Details

    Michal aus Bern und Maren aus Düsseldorf mussten erleben, wie Fachpersonal bei der Geburt ihre Bedürfnisse missachtet, sie respektlos behandelt und sich über ihre Grenzen hinweggesetzt hat. Erfahrungen wie diese prägen Betroffene oft über Jahre - sie belasten nicht nur die Mutter selbst, sondern häufig auch die Bindung zum Kind und die Paarbeziehung. Viele Betroffene suchen die Schuld zunächst bei sich: Über das Erlebte zu sprechen, fällt schwer, auch aus Scham. «Hauptsache, das Kind ist gesund», heisst es dann oft im Umfeld - ein Satz, der die erlebte Gewalt verharmlost. Gewalt in der Geburtshilfe hat auch strukturelle Gründe: Zeitdruck, Personalmangel, starre Hierarchien und eingefahrene Routinen erschweren es dem Fachpersonal, die Geburt empathisch zu begleiten. Hinzu kommen finanzielle Anreize: Ein Kaiserschnitt etwa ist für eine Klinik lukrativer als eine langwierige natürliche Geburt. Maren und Michal sind mit ihrer Erfahrung nicht allein: In Deutschland erlebt fast jede dritte Frau Gewalt bei der Geburt. Eine Schweizer Studie spricht von informellem Zwang: Jede vierte Frau fühlt sich gedrängt, Behandlungen zuzustimmen, oder muss Eingriffe gegen ihren Willen über sich ergehen lassen. «Gewalt in der Geburtshilfe» macht sichtbar, was viele Frauen erleben und warum sich auch strukturell etwas ändern muss: weil es nicht egal ist, wie wir geboren werden. Ein Film von Eva Münstermann

    Hinweis


    Top-Spielfilm am 15.01.

    Spielfilm

    RBB 20:15: Und der Zukunft zugewandt
    RBB
    20:15

    20:15:RBB Und der Zukunft zugewandt

    Deutschland 2019

    RBB, 20:15-21:55 Uhr

    Nichts wird gut, was mit einer Lüge beginnt. Keine Liebe und kein Land. „Wahrheit ist das, was uns nützt“, sagt der Funktionär Silberstein zu Antonia Berger, als sie 1952 in die DDR kommt. Hinter Antonia liegen bittere Jahre in der Sowjetunion, zu Unrecht verurteilt. Aber das darf niemand wissen. Nichts soll den Aufbau einer neuen besseren Welt stören.1952 in der DDR: Die zu Unrecht...
    Und der Zukunft zugewandt
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