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Kaum einer kennt sie, dabei liegen sie vor unserer Haustür - inmitten der Ostsee. Mit ihren etwa 6.700 Inseln sind die Ålandinseln eine der größten Inselgruppen der Welt, aber nur jede hundertste Insel ist bewohnt. Es ist die Region Åland zwischen Schweden und Finnland. Die gegenseitigen Einflüsse und die wechselvolle Geschichte dieser Grenzregion sind im wahrsten Sinne kulinarisch zu schmecken.
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Etwa 6.700 Inseln, Inselchen und Felsbuckel ragen zwischen der schwedischen Hauptstadt Stockholm und der Westküste Finnlands aus der Ostsee hervor. Sie bilden die autonome Region Åland. Die wechselvolle politische Geschichte dieser Grenzregion kann man geradezu schmecken.
Auf der Schäreninsel Föglö leben etwa 500 Menschen. Hier liegt der Bauernhof von Conny Jansson und Veronika Olofsson. Gemeinsam mit ihren beiden Jungs pflegen sie die Traditionen der åländischen Küche. Der Ålandspannkaka ist vermutlich die bekannteste Leckerei der Schäreninseln: Es ist kein gewöhnlicher Pfannkuchen, sondern eine mehrere Zentimeter dicke Masse aus Eiern, Grieß und Milch. Zu einem Festessen kommen Sundspiroggen - gefüllt mit Gehacktem, klein gestückelten gekochten Eiern und einer Art Milchreis - auf den Tisch.
Hinweis
„Zu Tisch ...“ reist in verschiedene Regionen der Welt und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.Synchronfassung
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