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Peru - Delfine in Gefahr (Deutschland, 2007)
Folge 13   Staffel: 9

bis 12:10
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    Nicht nur die Meeresdelfine, sondern auch die äußerst seltenen rosa Flussdelfine der Regenwaldregionen Perus, sind gefährdet. Trotz offiziellem Fangverbot werden in Peru jährlich mindestens 20.000 Meeresdelfine getötet - zum menschlichen Verzehr als auch als Fischköder. Dass lebende Delfine noch viel mehr Geld einbringen könnten, wollen ein deutscher Biologe und seine peruanische Frau beweisen. Perus Delfine sind gefährdet! Das gilt nicht nur für die Meeresdelfine, sondern auch für die äußerst seltenen rosa Flussdelfine der Regenwaldregionen. Trotz offiziellem Fangverbot werden in Peru nach Schätzungen der peruanischen Umweltorganisation „Mundo Azul“ jährlich mindestens 20.000 Meeresdelfine getötet - zum menschlichen Verzehr als auch als Fischköder. Für die Fischer eine dringend benötigte Einnahmequelle. Dass lebende Delfine allerdings noch viel mehr Geld einbringen könnten, wollen der deutsche Biologe Stefan Austermühle und seine peruanische Frau Nina Pardo beweisen. Sie propagieren Delfin-Tourismus statt Delfin-Fang. Von der Pazifik-Küste bis in das wenig bekannte peruanische Amazonas-Becken begleitet die Reportage das Ehepaar bei diesem schwierigen Unterfangen. Nach wochenlanger Recherche mit versteckter Kamera gelingt endlich die Razzia auf dem Fischmarkt von Callao, einer Hafenstadt nahe Lima - geleitet von Major Juan Torres. Ein gefährlicher Einsatz für die Polizei-Beamten, wie auch für die Mitarbeiter von „Mundo Azul“. Dass die Polizei beim Aufspüren von illegalem Tierhandel mit der NGO zusammenarbeitet, ist nicht selbstverständlich. Angesichts der extremen Armut und der latenten Gewaltbereitschaft in Peru war für die meisten Verantwortlichen der Polizei billiges Delfinfleisch auf dem Schwarzmarkt in der Vergangenheit kein ernstzunehmendes Verbrechen. Bei der Razzia finden die Polizei-Beamten kiloweise illegales Delfinfleisch. Doch Mundo Azul macht noch mehr - regelmäßig forscht Stefan Austermühle auch an Delfinen in freier Natur. Er fotografiert sie, um ihren Bestand zahlenmäßig erfassen zu können. Er will beweisen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Überfischung der Meere, der Umweltverschmutzung und dem Rückgang der Delfinbestände gibt. Gleiches hat er auch im Amazonasgebiet vor, in das er zusammen mit seiner Frau Nina und der vierjährigen Tochter Aysha reist.

    Hinweis

    Sehen Sie hier einzigartige und fanszinierende Dokus aus der ganzen Welt zu den Themen Natur, Länder, Menschen, Technik und Tiere. Sehen Sie hier einzigartige und fanszinierende Dokus aus der ganzen Welt zu den Themen Natur, Länder, Menschen, Technik und Tiere.[Bild: 16:9 ]

    Personen

    Regie:Uli Pförtner

    Top-Spielfilm am 15.01.

    Spielfilm

    RBB 20:15: Und der Zukunft zugewandt
    RBB
    20:15

    20:15:RBB Und der Zukunft zugewandt

    Deutschland 2019

    RBB, 20:15-21:55 Uhr

    Nichts wird gut, was mit einer Lüge beginnt. Keine Liebe und kein Land. „Wahrheit ist das, was uns nützt“, sagt der Funktionär Silberstein zu Antonia Berger, als sie 1952 in die DDR kommt. Hinter Antonia liegen bittere Jahre in der Sowjetunion, zu Unrecht verurteilt. Aber das darf niemand wissen. Nichts soll den Aufbau einer neuen besseren Welt stören.1952 in der DDR: Die zu Unrecht...
    Und der Zukunft zugewandt
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