Übersicht
Regelmäßig fliegen die Mitarbeiter des Friedensdorf International in die Krisengebiete dieser Welt. Dort nehmen sie Kinder mit, die so krank oder verletzt sind, dass sie in ihren Heimatländern sterben würden. Zurzeit kommen vor allem Zwei- bis Zehnjährige aus Afghanistan, Tadschikistan oder Angola nach Oberhausen, wo sie von ehrenamtlichen Ärzten und Helfern behandelt werden.
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Details
Claudia Peppmüller arbeitet seit Jahrzehnten für Friedensdorf International und sorgt gemeinsam mit einem Team von Festangestellten dafür, dass die Kinder sich dort wohlfühlen und gesund werden. Insgesamt leben circa 300 Kinder im Dorf, das vollständig durch Spenden finanziert wird. Es sind mutige Kinder, die ihre Eltern für Monate, manchmal auch Jahre nicht sehen. Der elfjährige Rosario aus Angola hat eine angeborene Enzephalozele. Sein Stirnknochen ist nicht geschlossen und Gehirnmasse ausgetreten. Schon eine kleine Verletzung könnte für ihn lebensgefährlich sein. Die Kinderklinik Gelsenkirchen wird ihn kostenlos behandeln und ihm so die Chance auf ein normales Leben geben.Der zehnjährige Omar hat als Kleinkind Verbrennungen im Gesicht und der rechten Hand erlitten. In der ambulanten Klinik des Dorfes ist er operiert worden, so dass er seine verbrannte Hand wieder benutzen kann. Er kehrt zu seiner Familie in Afghanistan zurück.Die 56-jährige Claudia Peppmüller ist die Verbindungsperson zwischen dem Friedensdorf und den Eltern der Kinder sowie den Partnerorganisationen vor Ort. Sie reist mit den Kindern mit und unterhält die Kontakte. Im Dorf, in Oberhausen, ist Lisa Jung eine der festen Betreuerinnen. Sie kümmert sich um eine Gruppe von Jungen, die zwischen ihren Krankenhausaufenthalten im Dorf ein Zuhause auf Zeit finden.
Hinweis
Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht Re: in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. Von montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.