Obwohl sie schwerfällig wirken, erklimmen Asiatische Elefanten auch Gipfel oberhalb der Teeplantagen.
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Obwohl sie schwerfällig wirken, erklimmen Asiatische Elefanten auch Gipfel oberhalb der Teeplantagen.

Auf Teeplantagen fressen Asiatische Elefanten kein einziges Blatt Tee - vermutlich mögen sie den bitteren Geschmack nicht. Stattdessen verzehren sie Wildpflanzen, die zwischen den Teesträuchern wachsen.

Ein Tibetfuchs nutzt Hausyaks als Deckung, während er Pfeilhasen im Hochland von Tibet jagt.

Asiatische Elefanten folgen ihren traditionellen Pfaden, die sich heute durch große Teeplantagen schlängeln.

Schwarze Stumpfnasen leben in Höhen von 3000 bis 4700 Metern. Höher als alle anderen Primaten in China.

Die fleischfressenden Kannenpflanzen produzieren eine süße Flüssigkeit, die unter anderen Hochland-Spitzhörnchen anlockt.

Im Osten des Himalaja erhebt sich der Mount Everest - mit 8848 Metern der höchste Berg der Erde.

Ein Tibetfuchs auf der Jagd im Hochland von Tibet.

Die ausgedehnte Bergwelt des Himalaja ist in großen Teilen nur schwer zugänglich, dort befinden sich einige der höchsten Gipfel der Erde.

Der Gipfel des 8167 Meter hohen Dhaulagiri erstrahlt im ersten Morgenlicht.

Die Tham-Lod-Höhle bietet Indochinaseglern sichere Brutplätze.

Asiatische Elefanten folgen ihren angestammten Pfaden, die sich heute durch ausgedehnte Teeplantagen schlängeln. Westghats, Region Valparai, Indien

Die Gipfel des Daen-Lao-Gebirges im Norden Thailands sind von üppigen, tropischen Regenwäldern bedeckt.


Schraubenziegen, auch Markhor genannt, kämpfen während der Brunft im Hindukusch-Gebirge, Pakistan.
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Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe „Asien“ zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren.
Die zweite Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/„Terra X“ und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den vielfältigen Bergen Asiens zu meistern, denn weite Teile des Kontinents sind von Gebirgen geprägt.
Der Himalaja ist das berühmteste Hochgebirge Asiens. Im Osten der Gebirgskette erhebt sich der Mount Everest - mit 8848 Metern der höchste Berg der Erde. Alle Achttausender liegen in Asien: vier im Karakorum-Gebirge und zehn im Himalaja. Nur wenige Wildtiere können in den eisigen Hochgebirgen existieren. Schneeleoparden sind jedoch hervorragend an die extremen Bedingungen angepasst und verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in Höhen von über 3000 Metern.
Aber auch im tropischen Süden erstrecken sich viele Bergketten - mit einer völlig eigenen Tierwelt. In den Westghats im Südwesten Indiens leben unter anderem asiatische Elefanten. Doch ihre Heimat hat sich in den letzten 150 Jahren radikal verändert. Aufgrund der Höhenlage und regelmäßiger Niederschläge eigenen sich die Westghats hervorragenden für den Anbau von Tee. In der Region Valparai wurden in nur zwei Elefantenleben rund zweihundert Quadratkilometer Regenwald abgeholzt, um Platz für Teeplantagen zu schaffen. Dennoch scheinen die Elefanten auf denselben Routen zu wandern, die schon ihre Vorfahren nutzten. Inzwischen führen diese Wege nicht mehr durch Regenwald, sondern mitten durch die Anbaugebiete der Nutzpflanze. Trotzdem verzehren die Tiere kein einziges Blatt Tee - vermutlich mögen sie seinen bitteren Geschmack einfach nicht.
An den Hängen des Mount Kinabalu in Malaysia gibt es eine erstaunliche Partnerschaft zwischen Spitzhörnchen und fleischfressenden Kannenpflanzen. In Thailand liegt eine riesige Höhle, in der zahlreiche Indochinasegler brüten - doch es ist ein Ort voller Gefahren. Und in den Bergen Pakistans leben Schraubenziegen buchstäblich am Abgrund und kämpfen auf steilen Klippen um ihre Partnerinnen.
Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösenden Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
Hinweis
[Ton: Audiodeskription ]
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