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Das Miniatur Wunderland Hamburg in der Speicherstadt ist eine der größten Touristenattraktionen Deutschlands. Die größte Modelleisenbahn der Welt wächst seit ihrer Eröffnung im August 2001 ständig weiter und hat 2018 bereits eine Modellfläche von 1500 Quadratmetern erreicht. Mehr als 1000 Züge und 10.000 Waggons fahren zu diesem Zeitpunkt auf einer Gleislänge von 15 Kilometern durch die neun fertigen Bauabschnitte.
Eine Attraktion ist die berühmte Lagunenstadt Venedig, deren Bau auf nur neun Quadratmetern eine
Million Euro gekostet hat. Ein Team von mehr als 300 Mitarbeitenden arbeitet vor und hinter den Kulissen daran, den mehr als eine Million
Besucher*innen pro Jahr ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen.
Stefan Dombrowski, intern im Miniatur Wunderland auch „Daniel Düsentrieb“ genannt, gilt als Mastermind der „Knopfdrücker“, also derjenigen, die sich die kleinen bewegten Szenerien im gesamten Miniatur Wunderland ausdenken, die von den Besucher*innen per Knopfdruck in Bewegung gesetzt werden können. Sein Projekt Otto-
Bühne, eine Miniatur-Showbühne für Otto Waalkes und seine Ottifanten, hat es in sich, vor allem weil sich alle Figuren frei auf der Bühne bewegen auf exakt programmierten Bahnen. Damit die Bühne wie geplant fertig werden konnte, hat Stefan Dombrowski mit mehreren Modellbauern und Programmierern auf Hochtouren gearbeitet.
„Die Nordreportage“ begleitet Stefan Dombrowski und einige seiner Kollegen bei der Arbeit und erlebt das Miniatur Wunderland dabei auch außerhalb seiner regulären Öffnungszeiten. Denn nachts herrscht reger Betrieb in der größten Modelleisenbahn der Welt. Viele der Wartungsarbeiten können nicht im laufenden Betrieb erledigt werden, schon gar nicht die Reinigung der riesigen Modellfläche. Drei Monate brauchen die „Staubsauger“, bis sie alles einmal gereinigt haben. Dann geht es wieder von vorne los.
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