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Noch heute prägt Gelb den Blick auf Pekings Kaiserpalast, die „Verbotene Stadt“. Nur wenige andere Farben finden sich dort. So ist das
Dach des Prinzenpalastes grün - für Wachstum.Das Dach der Bibliothek ist schwarz, was für das Element Wasser steht - ein Schutz gegen Feuer. Köchin Li Ayin sucht in ihren Gerichten nach der
Balance der Geschmäcker: süß, sauer, bitter, scharf und salzig, kein Geschmack darf überwiegen.Sie kocht nach kaiserlichen Originalrezepten ihres Urgroßvaters.
Auch die Farben des Essens sind wichtig.„Schwarzes Essen wirkt auf die Nieren. Rot aufs Herz. Gelb hat Einfluss auf die Milz. Und Weiß beeinflusst die Lunge“, weiß Li Ayin: „Das richtige Verhältnis von Farben und Geschmäckern fördert die Gesundheit.“ Auch die Traditionelle Chinesische Medizin zielt darauf ab, den Körper gesund und in Balance zu halten. In der TCM stehen die Organe alle miteinander in Beziehung. Medikamente bestehen aus Kräutern und anderen natürlichen Produkten und werden für Patientinnen und Patienten individuell zusammengestellt. Nur in der richtigen Kombination können sie wirken.Wu Xing, die chinesische Lehre der fünf Phasen, Elemente und Farben reicht Jahrtausende zurück. Doch sie ist so aktuell wie nie zuvor. Die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser gelten nach dieser Lehre als Grundbausteine für alles im Universum. Die Dokumentation folgt ihren Spuren durch atemberaubende Landschaften und die beeindruckende Kultur
Chinas im Wandel der Jahreszeiten.
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