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Neuseeland ist, oder besser war, ein „Planet“ der Vögel. Über Jahrmillionen gaben sie den Ton an. Neuseeland ist bis heute eine Welt für sich, auch wenn der Mensch und seine Mitbringsel vieles verändert haben. Heute kämpfen die Neuseeländer darum, wenigstens einige der Papageien- und Vogelarten von damals zu retten.
Die Keas, die heimlichen Helden Neuseelands, haben eine gute Chance!
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Das raue, alpine Bergland Neuseelands gehörte immer den Keas. Eis und Schnee, extreme Wetterlagen, keine gesicherte Ernährung: Ausgerechnet die Keas verstanden es, sich durchzubeißen.Dann kamen die ersten Siedler, rodeten die Wälder und brachten Säugetiere mit, die mit den Vögeln um Nahrung und Lebensraum konkurrierten. Aber dort, wo Keas leben, sind sie automatisch Teil des Soziallebens der Neuseeländer geworden. Sie brechen in Häuser und Mülltonnen ein, öffnen Schlösser und verschleppen Werkzeug. Nur die Plätze, an denen Keas ihre Eier ablegen und die
Küken aufziehen, sind weit weg von menschlichen Ansiedlungen in dunklen Höhlen in der Wildnis. Doch selbst dahin sind Nesträuber eingedrungen; den Marder- und Rattenattacken stehen die Keas machtlos gegenüber. Die Zahl der Keas ist dramatisch gesunken.Corey Mosen ist ein Ranger, der sich den Keas an die Fersen heftet. Vor allem ist er aber Experte für schmale Felsspalten, in denen Keas brüten: Nur indem er ausatmet, kann er sie passieren. Es sind
abenteuerliche
Bilder, die jedem den Atem stocken lassen, die Belohnung sind vorher nie gesehene Bilder von Kea-Küken, frisch geschlüpft.Drei Monate werden Keas in Höhlen verborgen von den Eltern versorgt.Wie klug diese Bergpapageien sind, wird in dieser Dokumentation deutlich. In mehr als vier Jahren Drehzeit wurden die Geheimnisse der Keas gelüftet.
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