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„Es gibt nichts in meinem Leben, an das ich mich so sehr erinnere, wie an die letzten Apriltage 1945. Es war grausam und noch heute träume ich davon.“ Georg Nuck,
Jahrgang 1934Heute zählt er zu den schönsten Landschaftsgärten der
Oberlausitz, vor 80 Jahren ist er die Hölle auf Erden - der Lippepark vor den Toren des Klosters St.
Marienstern in Panschwitz-Kuckau. Am 27. April 1945 wird der enge Talkessel zur tödlichen Falle - und für hunderte polnische Soldaten zur letzten Station, zum Tal des Todes. Es ist der dramatische Endpunkt der letzten erfolgreichen deutschen Panzeroffensive des Zweiten Weltkrieges - wenige Tage nachdem polnische und sowjetische Truppen die Oberlausitz bereits besetzt haben. Doch deutschen Eliteeinheiten gelingt es, ihren Vormarsch zu stoppen. Es folgen enorm verlustreiche Kämpfe, bei der fast stündlich die Fronten wechseln und bei denen es weder Regeln noch Gesetze gibt.„Ich musste das mit acht Jahren alles miterleben, mit meinem Großvater und meiner Großmutter. Die SS kam und hat alles erschossen, was noch gelebt hat.“ Benno Müller,
Jahrgang 1937„Mein Vater hat 1945 hier in der 2. Polnischen Armee gekämpft. Aus seinem Regiment haben von 1.700 Soldaten nur etwa 300 überlebt.“ Jerzy WarszawskiAn der Seite der letzten noch lebenden Zeitzeugen geht der Film auf eine historische Spurensuche - nach einer der blutigsten und heftigsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges und hinterfragt, wie es zu dieser Tragödie kommen konnte.
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