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Schauspieler Richy Müller, alias „Tatort“-Kommissar Thorsten Lannert, hat die Bodenhaftung nie verloren. „Eigentlich bin ich ein Arbeiter,“ sagt er, „der nur durch ein paar Seltsamkeiten des Lebens sein Geld als Schauspieler verdient.“
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„Ich habe einfach immer alles auf mich zukommen lassen“, sagt Schauspieler Richy Müller. Das war bisher eine Menge, Hollywood inklusive. Geboren in
Mannheim in den 1950ern als Arbeiterkind, getauft auf den Namen Hans-Jürgen, lagen in seiner Wiege eher Schraubstock und Feile als die Schauspielerei. Er lernte Werkzeugmacher wie sein Vater. Die Kumpels aus der Rockband seines Bruders brachten ihn auf die Idee, es doch mal an der Schauspielschule zu versuchen. In Bochum klappte es auf
Anhieb. Kurz darauf die erste Filmrolle: In „Die große Flatter“ gab er den halbstarken Träumer „Richy“ derart überzeugend, dass viele meinten, die Regisseurin habe ihn tatsächlich auf der Straße aufgepickt. Plötzlich war er für alle Richy. Das blieb er. Die
Doku begleitet Richy Müller, alias Hauptkommissar Thorsten Lannert, ans „Tatort“-Set, an die Werkbank seines Lehrbetriebs in Mannheim, in seine Wahlheimat am Chiemsee und an die Betten beatmungspflichtiger Kinder, für die er sich seit Jahren engagiert.
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