Die Stadt Apameia am Orontes hat während des Bürgerkrieges traurige Berühmtheit erlangt, weil es dort besonders viele Raubgrabungen gibt.
Die Stadt Apameia am Orontes hat während des Bürgerkrieges traurige Berühmtheit erlangt, weil es dort besonders viele Raubgrabungen gibt.
Die Kreuzfahrerburg "Krak des Chevalliers" ist eine von sechs UNESCO-Weltkulturerbestätten in Syrien. Sie alle stehen seit Ausbruch des Bürgerkrieges auf der Roten Liste des gefährdeten Erbes.
Auch in Aleppo, das als Wirtschaftszentrum Syriens gilt, wurden weite Teile der Stadt während des Bürgerkrieges zerstört. Ein Großteil der geflüchteten Bevölkerung ist aber bereits zurückgekehrt.
Der Baaltempel von Palmyra galt nach der Zeitenwende als eines der wichtigsten Kultzentren im Nahen Osten. Von dem stolzen Bauwerk steht nur noch das Eingangstor, nachdem islamische Terroristen des Islamischen Staates den Tempel im August 2015 sprengten.
Die Alawiten sind eine religiöse Minderheit in Syrien, zu denen auch die Familie des gestürzten Diktators Bashar al Assad gehört. Sie stehen den neuen Machthabern skeptisch gegenüber. Scheich Mundher Ahmed (l.) ruft seine alawitischen Glaubensbrüder zur Besonnenheit auf.
Der Frieden im Vielvölkerstaat Syrien hängt auch davon ab, wie viel Toleranz die strenggläubige, jetzt regierende HTS gegenüber den kleineren Religionsgemeinschaften zeigen wird. Dr. Mohammed Habash (l.) ist davon überzeugt, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.
Daniel Gerlach im Simeonskloster, im Norden Syriens: dort verschanzten sich während des Bürgerkrieges zeitweise Rebellen, die hier auch Schießübungen durchführten.
Mehr als 2000 Jahre nach seiner Errichtung wurde der Baaltempel von Palmyra durch Terroristen des Islamischen Staates im August 2015 gesprengt. Nur das Eingangstor hat der Sprengung standgehalten.
Die Wüstenstadt Palmyra, auch Tadmor genannt, erlebte ihre Blütezeit im 1. Jahrhundert nach Christus. Sie galt als wichtigste Station auf der Karawanenstraße von Damaskus zum Fluss Euphrat.
Überall in Syrien sind Spuren des Bürgerkrieges zu sehen, der 2011 begann. Das mit russischer und iranischer Unterstützung aufrechterhaltene Regime von Bashar al Assad, wurde im Dezember 2024 gestürzt.
Die Wüstenstadt Palmyra war in der Antike ein zentraler Knotenpunkt für den Handel mit Indien. Hier wurde vor allem der Gott Baal, auch Bel genannt, verehrt.
Das frühbyzantinische Simeonskloster war ein berühmter Wallfahrtsort. Es wurde zu Ehren eines sogenannten Säulenheiligen errichtet, der hier im 5. Jahrhundert nach Christus lebte. Nach ihm ist das Kloster auch benannt.
Die Oasenstadt Palmyra war in der Antike als Königin der Wüste bekannt. Während des Bürgerkrieges wurden die Ruinen zur Kulisse unfassbarer Gräueltaten des Islamischen Staates an den hiesigen Bewohnern und Archäologen.
von: | Daniel Gerlach, Katrin Sandmann |
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ZDF | Sa 3.5. | 02:00 | Die letzten Geheimnisse des Orients Rückkehr nach Syrien | Sendung zum Merkzettel hinzufügen |
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