Faszination Wasser

Geheimnisvolle Ostsee

bis 18:30
Natur und Umwelt
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Tausende Kraniche rasten jedes Jahr bei ihrem Zug im Anklamer Stadtbruch an der Ostseeküste - und einige Vögel bleiben mittlerweile auch zur Brut in den ausgedehnten Küstenmooren.


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Bild 1

Tausende Kraniche rasten jedes Jahr bei ihrem Zug im Anklamer Stadtbruch an der Ostseeküste - und einige Vögel bleiben mittlerweile auch zur Brut in den ausgedehnten Küstenmooren.


Bild 2

Uli Kunz bei Dreharbeiten am Polarkreis: Im Winter kommen Rentiere im Norden Schwedens bis an die Ostseeküste.


Bild 3

Magnus Kuhmunen ist Rentierzüchter. Seit vielen Jahren zieht seine Familie mit ihren Rentieren im Winter über die zugefrorene Ostsee. Doch der Klimawandel bedroht die traditionelle Lebensweise.


Bild 4

Im Winter kommen die Rentiere aus den Bergen bis an die Ostseeküste. In den Wäldern und auf den vorgelagerten Inseln suchen sie unter dem Schnee nach Futter.


Bild 5

Am Grund der Ostsee liegen zahlreiche Wracks. Sie erzählen von längst vergangenen Zeiten - und bieten zahlreichen Arten einen Lebensraum.


Bild 6

Überall entlang der Ostseeküste wachsen Seegraswiesen. Sie produzieren Sauerstoff und dienen als Kinderstube für viele Fischarten.


Bild 7

Uli Kunz hilft Umweltschützern dabei, Geisternetze aus der Ostsee zu bergen. Die zum Teil Tonnen schweren Netze können zur tödlichen Falle für Fische, Seevögel und andere Organismen werden.


Bild 8

Tausende Netze landen jedes Jahr in der Ostsee - eine gefährliche Falle für Schweinswale, Fische und Seevögel.


Bild 9

Seesterne sind so etwas wie die Gesundheitspolizei der Meere. Es sind Räuber, die sich am liebsten von Muscheln ernähren.

Themen

    Details

    An und in der Ostsee gibt es viele Geheimnisse: Seegras-Wiesen, die so viel CO2 binden wie der Regenwald, Singvögel mit noch unbekannten Flugrouten und gefährliche Geisternetze vor Rügen.Der Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz geht für „Terra X“ auf Entdeckungsreise. Die Ostsee ist einerseits gefährdet: Ihr geht der Sauerstoff aus.
    Andererseits geben künstliche Riffe Hoffnung, an denen sich Miesmuscheln und viele andere Arten wohlfühlen.85 Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet der Ostsee. Tausende Wracks am Meeresgrund zeugen davon, wie Handel und Krieg das Schicksal der Region seit Jahrhunderten prägen. Doch selbst dort, wo man sie gut zu kennen glaubt, ist die Ostsee immer für eine Überraschung gut. In der Kieler Bucht untersucht der Meeresbiologe Uli Kunz eine Pflanze, die für das gesamte Ökosystem von zentraler Bedeutung ist: Seegras. Heute weiß man, dass eine Seegraswiese pro Hektar wesentlich mehr CO2 speichern kann als tropischer Regenwald. In Zeiten des Klimawandels haben die Wiesen unter Wasser eine ganz besondere Bedeutung.Hoch im Norden, nahe dem Polarkreis, zeigt sich, dass steigende Wassertemperaturen auch die Bewohner der Küste unter Druck setzen. Normalerweise führt der Rentier-Halter Magnus Kuhmunen seine Tiere im Winter über die zugefrorene Ostsee zu den zahlreichen Inseln, wo sie in den Wäldern auf Futtersuche gehen. Doch in manchen Jahren spielt das Wetter verrückt, und er muss seine Tiere füttern, damit sie durch den Winter kommen.Vor Rügen hilft Uli Kunz den Umweltschützern des WWF dabei, ein Geisternetz zu bergen. Bis zu 10.000 Netze und Netzteile landen jedes Jahr in der Ostsee und werden zur tödlichen Falle für Fische und andere Meeresbewohner.Doch es gibt auch gute Nachrichten von der Ostsee: zum Beispiel die Geschichte des Anklamer Stadtbruchs. Seit der Mensch die Küstenmoore nicht mehr trockenlegt, ist hier ein einzigartiges Naturparadies entstanden - mit Bibern, Seeadlern und zahlreichen anderen seltenen Arten.

    Hinweis

    Personen

    von:Thomas Lischak

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