Prof. Musalek differenziert beim Thema „Einsamkeit“ zwischen „allein sein“ und dem „allein gelassen sein“. Alleinsein kann etwas sehr Schönes sein, vor allem dann, wenn es ein selbstbestimmtes ist, man kann dabei zur Ruhe kommen und wieder zu sich selbst finden. Allein gelassen zu werden wird hingegen in der Regel als negativ erlebt und ist oft Ursache für eine zunehmende soziale Isolation.
Man kann sich auch als allein gelassen erleben, obwohl Mitmenschen anwesend sind. Die Auswirkungen davon sind nicht zu unterschätzen: Alleingelassenwerden und soziale Isolation fördern und befeuern Depressionen, Angststörungen und paranoide Entwicklungen. Die soziale Anbindung ist eine gesundheitliche Notwendigkeit für uns. Moderiert wird der Abend von Haimo Godler (Ö1).
Washington, 1971. Katharine „Kay“ Graham steht als Verlegerin der traditionsreichen „Washington Post“ vor einer Herausforderung: Durch den Börsengang will sie das stagnierende Familienunternehmen profitabel machen. An der Verantwortung, die „Kay“ nach dem Tod ihres Mannes übernehmen musste, trägt die Verlegerin schwer. In geschäftlichen Dingen vertraut sie komplett ihren Beratern.... Die Verlegerin